Deutsches Reich 2 Mark Georg Koenig von Sachsen Silbermuenze 1904

Deutsches Reich 2 Mark Georg Koenig von Sachsen Silbermuenze 1904
10 Gramm Feinsilber

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Beschreibung

Deutsches Reich 2 Mark Georg Koenig von Sachsen Silbermuenze 1904

Deutsches Reich 2 Mark Georg Koenig von Sachsen Silbermuenze 1904
Diese Silbermünze zählt zu den nicht so häufig erhältlichen Silbermünzen des Deutschen Reiches.

Die Stücke zu 2, 3 und 5 Mark besaßen wie die Goldmünzen landesspezifische Vorderseiten und die reichseinheitliche Rückseite. Die kleinen Münzen bis 1 Mark waren reichseinheitlich gestaltet. Die Drei- und Fünfmarkstücke trugen die Randschrift GOTT MIT UNS, wie die meisten preußischen Vereinstaler. Die kleineren Nominale besaßen einen geriffelten Rand. Ab 1901 wurden zu besonderen Anlässen auch Gedenkmünzen geprägt, die im Rau- und Feingewicht den Kursmünzen entsprachen.

Der Vereinstaler entsprach im Feingehalt mit 16,67 g Silber anfänglich genau 3 Mark und war als solcher noch bis 1907 als Münze zu 3 Mark in Umlauf. 1908 wurde die Münze Deutsches Reich 3 Mark aus Silber eingeführt und gleichzeitig der Taler außer Kurs gesetzt. Viele Taler waren auch inzwischen im Umlauf schon stark verschlissen, da die letzten einfachen Taler nur bis 1871 ausgeprägt wurden.

Der Talerbegriff übertrug sich dann auf das 3-Mark-Stück bis in die Weimarer Republik. Das 5-Pfennig-Stück hieß noch bis in unsere Zeit im Berliner Raum „Sechser“, da der halbe Silbergroschen preußischer Währung sechs Pfenni(n)ge galt. Die Bezeichnung „Groschen“ für das 10-Pfennig-Stück dürfte noch allgemein bekannt sein.

Die 20-Pfennig-Münze aus Silber war mit 1 g Feingehalt sehr klein und filigran und verschliss entsprechend schnell, so dass die Münze nur 5 Jahre geprägt wurde (1873–1877). Dennoch war sie bei der Bevölkerung sehr beliebt und hatte einige Spitznamen, wie „Siebnerl“, weil es genau dem Wert von 7 Kreuzer der süddeutschen Vorgängerlandeswährung entsprach.

Scheidemünzen des Deutschen Reichs aus Silber

Hier: Deutsches Reich 2 Mark Georg Koenig von Sachsen

Im Gegensatz zur Zeit vor der Reichsgründung waren die kleineren Werte aus Silber mit 900/oo Feingehalt lediglich Scheidemünzen, ihr Metallwert war geringer als ihr gesetzlicher Wert. Die Münze zu einer Mark entsprach genau 5 g Feinsilber; dementsprechend entsprachen 2-M.-Münzen 10 g Feinsilber, 3-M.-Münzen 15 g Feinsilber und 5-M.-Münzen 25 g Feinsilber. Der Edelmetalldeckung entsprechend, hätte der Feinsilbergehalt bei Münzen zu 1 M. 5,56 g (11,12 g bei 2-M.-Münzen, 16,67 g bei 3-M.-Münzen und 27,78 g bei 5-M.-Münzen) entsprechen müssen.

Scheidemünzen aus Silber

  • 5 Mark – Feingehalt 25 g
  • 3 Mark – Feingehalt 15 g, ab 1908 geprägt, weiterhin gern Taler genannt.
    (Deutsches Reich 3 Mark Silber Voelkerschlachtdenkmal )
  • 2-Mark-Münzen  Feingehalt 10 g
  • 1 Mark – Feingehalt 5 g
  • ½ Mark – Feingehalt 2,5 g
  • 50 Pfennig – Feingehalt 2,5 g
  • 20 Pfennig – Feingehalt 1 g, nur bis 1878 geprägt

Deutsches Reich 2 Mark Georg Koenig von Sachsen Silbermuenze 1904

Hinweis

Hier angebotene Münzen werden nicht nach numismatischen Kriterien verkauft. Verkaufskriterien sind ausschließlich die Handelsfähigkeit als Anlagemetall, Material, Gewicht, Feingehalt und aufgeprägte Eigenschaften. Die Fotografien geben nicht die Originalgröße wieder. Die Farbe der Fotografien kann von den Originalfarben abweichen.